Bekanntmachung

Generalsanierung und Erweiterung Paul-Moor-Schule Landau, Leistungen Fachplanung: Technische Ausrüstung 2/2026 VGV





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Zweckverband der Paul-Moor-Schule, vertreten durch die Stadt Landau, vertreten durch den Eigenbetrieb Gebäudemanagement Landau (GML)
Identifikationsnummer: DE148926516
Internet-Adresse (URL): https://www.paulmoor-schule.de
Postanschrift: Münchener Straße 11
Postleitzahl / Ort: 76829 Landau in der Pfalz
NUTS-3-Code: DEB33
Land: Deutschland
Kontaktstelle: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341-13-3022
Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/24/EU
BeschreibungInterne Kennung: 2/2026 VGV
Titel: Generalsanierung und Erweiterung Paul-Moor-Schule Landau, Leistungen Fachplanung: Technische Ausrüstung
Beschreibung: Generalsanierung und Erweiterung Paul-Moor-Schule Landau, Leistungen Fachplanung: Technische Ausrüstung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der AuftragsvergabeGeschätzter Wert ohne MwSt. (in Euro): 200.000,00 EUR
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 71300000-1
 Weitere CPV-Code Hauptteile: 71315000-9
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71321200-6
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71321300-7
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71321400-8
Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll
Postleitzahl / Ort: 76829 Landau in der Pfalz
NUTS-3-Code: DEB33
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung:

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung:

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung:

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung:

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung:

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Insolvenz
Beschreibung:

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung:

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung:

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung:

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung:

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung:

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung:
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden, erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise und Wertung der nachfolgend beschriebenen objektiven Kriterien. Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 5 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, während eines Verhandlungsgesprächs ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Alle Angebote werden vergleichend bewertet. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.

Leistungsbeschreibung und Projektziele:
Die Paul-Moor-Schule Landau ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. Betrieben und unterhalten wird die Schule für Kinder aus dem Einzugsbereich der Städte Landau in der Pfalz und Neustadt an der Weinstraße sowie der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim durch einen
Zweckverband.
Die Stadt Landau beabsichtigt, das bestehende Gebäude der Paul-Moor-Schule in der Münchener Straße 11 zu sanieren und einen Erweiterungsbau zu erstellen. Das Schulgebäude wurde Ende der 70er Jahre gebaut, der Schulbetrieb begann zum Schuljahr 1981/1982. Das Gebäude ist überwiegend noch aus dieser Bauzeit. Große Teile des Gebäudes befinden sich in einem dem Alter entsprechenden schlechten Zustand. Daher soll eine Gebäudesanierung durchgeführt werden.
Die Sanierung umfasst eine energetische Ertüchtigung, Aspekte des Brandschutzes, eine Optimierung des Raumprogrammes, eine Ertüchtigung der Raumakustik und eine Sanierung der Haustechnik.
Bestandspläne aus der Bauzeit (Baueingabe, Haustechnikpläne) sowie umfangreiche Voruntersuchungen zur Prüfung der Gebäudesubstanz mit Ermittlung des Sanierungsbedarfes liegen vor.
Mängel, die im Rahmen der Generalsanierung behoben werden sollen:
- Die Trinkwasserinstallation muss im gesamten Gebäude erneuert werden. Die Abwasserinstallation muss zumindest geprüft und ggf. erneuert werden.
- Elektroinstallation: An der Elektroinstallation sind seit dem Bau vor ca. 40 Jahren keine grundsätzlichen Erneuerungen gemacht worden. Es ist davon auszugehen, dass die Installation erneuert werden muss.
- Lüftung: Im Zuge der Corona-Pandemie wurden in den Klassenräumen provisorische Lüftungsanlagen installiert. Es muss geprüft werden, ob im Rahmen einer Generalsanierung die Klassenräume mit Lüftungsanlagen ausgestattet werden.
- Die bauzeitlichen Fenster und die geschlossenen Fassadenbereiche entsprechen den heutigen Anforderungen an die Energieeffizienz nicht. Im Rahmen der Generalsanierung sind die Fenster zu erneuern und die Fassaden zu dämmen und neu zu verkleiden.
- Im Rahmen der Erneuerung der Gebäudetechnik werden auch die abgehängten Decken erneuert. Hierbei ist auf eine hohe akustische Qualität der Decken zu achten.
- Die z.T. noch aus der Bauzeit stammenden Bodenbeläge müssen erneuert werden. Auch zwischenzeitlich erneuerte Bodenbeläge müssen wegen der Sanierungsarbeiten zumindest teilweise erneuert werden.
- Die Wandflächen werden im Rahmen einer umfassenden Sanierung überarbeitet werden müssen (Trockenbau-, Putz- und Malerarbeiten).
- Im Osten des Schulgebäudes befindet sich ein Innenhof, der nicht mehr genutzt werden kann und wieder aktiviert werden soll.
Brandschutz, notwendige Maßnahmen zur Sicherstellung des zweiten Rettungswegs und Anpassung an die speziellen Bedürfnisse der Schüler:
- Fluchttüren und Fenster müssen bei der Erneuerung der Fassade an die Bedürfnisse der Schule angepasst werden.
- Die Fluchtstege an den Fassaden müssen überarbeitet werden.
- zusätzliche außenliegende Fluchttreppen von den Dachflächen müssen errichtet werden.
- Laufwege oder Stege auf den Dachflächen sowie Absturzsicherungen an den Dachrändern oder als Begrenzung der Laufwege zu den Fluchttreppen müssen ergänzt werden.
Barrierefreiheit:
- Der im Schulgebäude bestehende Aufzug ist nicht funktionsfähig und muss erneuert werden, um einen barrierefreien Zugang zum Obergeschoss zu gewährleisten.
- Die sich im Gebäude befindenden barrierefreien Toiletten erfüllen nicht mehr die heutigen Anforderungen an Rollstuhlgerechte WCs und müssen daher erneuert werden. Dies betrifft sowohl die WC-Anlage im EG als auch die im OG.
Das Grundkonzept für das Hauptgebäude sieht vor, die Versorgungsleitungen für Lüftung, Heizung, Sanitär und Elektro komplett zu erneuern. Da die Räume hierfür auf ihren Rohbauzustand rückgebaut werden müssen, werden zusätzlich alle Oberflächen (Wände und Böden) erneuert. Analog kann die Abhangdecke im Zuge der Neuinstallation mit besseren Akustikeigenschaften ausgestattet werden.
Die Fenster und Fluchttüren werden an die Bedürfnisse der Schule angepasst und erneuert, ebenso die Fassade. Anschließend werden die Fluchtstege an den Fassaden erneuert und die Dächer gemäß Vorgaben Brandschutz mit festgelegten Fluchtwegen ertüchtigt. Zusätzlich sollten in diesem Zuge die zwei außenliegenden Fluchttreppen aufgestellt werden. Das Atrium wird überdacht und für die Schule nutzbar gemacht. Während des Innenausbaus wird der Aufzug ausgetauscht. Der bestehende Schacht ist groß genug, damit ohne Eingriff in den Rohbau eine neue Aufzuganlage eingebaut werden kann.

Bereits erfolgt ist die Sanierung:
- der Dachflächen
- des Bewegungsbades einschließlich der Umkleiden, Dusch- und WC-Anlagen, der Schwimmbadtechnik und der Schwimmbadlüftung sowie der der Fassade Bewegungsbad
- die Lehrküche
- des Technikraums und der Heizungsanlage der Schule
Diese Bereiche bleiben von der Generalsanierung unberührt.
Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist neben den gestalterischen und funktionalen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Ziel der Sanierung muss es sein, die vorgegebenen Investitionskosten einzuhalten und die Lebenszykluskosten zu minimieren. Dies beinhaltet für die Planungs- und Bauphase die Schaffung optimierter Flächenwerte sowie eine hochqualitative Konstruktions- und Materialwahl.
Der Betrieb der Schule muss durchgehend gewährleistet sein.
Eine Ausgliederung der Schule ist grundsätzlich nur in Ersatzräume auf dem vorhandenen Grundstück (Container) möglich. Gemäß der vorliegenden Vorstudie sind Abschnitte von je 4 Klassenräumen denkbar, die jeweils in Container ausgelagert werden könnten. Möglich wäre auch, mit dem Anbau zu beginnen und eine Auslagerung in den Anbau vorzunehmen oder einige Klassen in den Anbau und andere in Container auszulagern.
Eine Ausführung der Maßnahme ausschließlich in den 6-wöchigen Sommerferien ist nach Einschätzung des Auftraggebers nicht möglich.

Die Planungsauftrag umfasst einen Erweiterungsbau von max. 700 qm Nutzungsfläche mit Klassenräumen sowie Nebenräumen:
- Variante A: Westseite (EG ca. 500 qm BGF (Brutto-Grundfläche = ca. 350 qm Nutzfläche) + ggf. OG ca. 500 qm BGF (ca. 350 qm Nutzfläche)
- Variante B: Ostseite (EG ca. 500 qm BGF (ca. 350 qm Nutzfläche) + ggf. OG ca. 500 qm BGF (= ca. 350 qm Nutzfläche)
Im geplanten nicht unterkellerten Erweiterungsbau sollen zusätzliche Klassenräume einschließlich Nebenräume sowie Räume zur Differenzierung hergestellt werden. Der Anteil an neuer Verkehrsfläche soll hierbei möglichst gering gehalten werden. Sanitärräume sowie Räume zur Sondernutzung und Allgemeinräume werden im Bereich des sanierten Bestandsgebäude untergebracht. Die architektonische Ausgestaltung einer Erweiterung sowie die Wahl der vorgesehenen Konstruktion (Holzbau, Massivbau) sind aktuell noch offen. Der Entwurf soll sinnvoll an den Bestand anschließen, kann jedoch gestalterisch auch einen Kontrast zum bestehenden Komplex darstellen.

Baukosten nach aktuellem Kenntnisstand ca.:

Sanierung -
KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen 1.730.729 EUR (brutto);
darin enthalten
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 207.336 EUR (brutto);
420 Wärmeversorgungsanlagen 323.304 EUR (brutto);
430 Raumlufttechnische Anlagen 122.996 EUR (brutto);
440 Elektrische Anlagen 631.848 EUR (brutto);
450 Kommunikations-, sicherheits - und informationstechnische Anlagen 150.055 EUR (brutto);
461 Aufzugsanlage 140.567 EUR (brutto);
480 Gebäude- und Anlagenautomation 154.623 EUR (brutto);

Neubau Erweiterung -
KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen 391.000 EUR (brutto);

Rahmentermine:
Der Projektstart soll unmittelbar nach Auftragsvergabe erfolgen.
- Planungsbeginn im zweiten Quartal 2026;
- schnellstmögliche Einreichung des Bauantrages 2026/27;
- Baubeginn 2027;
- Fertigstellung 2029.
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der AuswahlkriterienAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Eignungskriterien
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Angaben zur beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit Nachweis durch Referenzprojekte: Referenzen
a) Büro/Unternehmen Wertungskriterium 1: HLS Mindestkriterien:
mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Technische Ausrüstung HLS im
Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2016;
Es muss mindestens Leistungsphase 3, 5-6 und 8 erbracht worden sein; Projektgröße: die Baukosten der
KG 410-430 müssen mindestens 100.000 EUR (brutto) betragen.

Wertung:
Anzahl der Referenzen:
1 Referenz = 1 Punkt;
2 Referenzen = 2 Punkte;
ab 3 Referenzen = 3 Punkte (Wichtungsfaktor 40);

Wertung je Referenz und Bildung Mittelwert aus allen eingereichten
Referenzen:
Technische Ausrüstung Neubau oder Sanierung HLS,
Gebäude mit Gruppenräumen für Unterricht = 3 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Gruppenräumen = 2 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Aufenthaltsräumen = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 40);

Projektgröße Baukosten der KG 410-430
brutto: 100.000 EUR = 1 Punkt;
ab 300.000 EUR = 3 Punkte
(Wichtungsfaktor 20);
Zwischenwerte werden linear interpoliert.

b) Büro/Unternehmen Wertungskriterium 2: ELT:
Mindestkriterien:
mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds
Technische Ausrüstung ELT im Sinne der HOAI;
Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2016;
Es muss mindestens Leistungsphase 3, 5-6 und 8 erbracht worden sein;
Projektgröße: die Baukosten der KG 440-450 müssen mindestens 100.000 EUR (brutto) betragen.
Wertung:
Anzahl der Referenzen:
1 Referenz = 1 Punkt;
2 Referenzen = 2 Punkte;
ab 3 Referenzen

= 3 Punkte (Wichtungsfaktor 40);
Wertung je Referenz und Bildung Mittelwert aus allen
eingereichten Referenzen:
Technische Ausrüstung Neubau oder Sanierung ELT:
Gebäude mit Gruppenräumen für Unterricht = 3 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Gruppenräumen = 2 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Aufenthaltsräumen = 1 Punkt
(Wichtungsfaktor 40);
Projektgröße:
Baukosten der KG 440-450 brutto: 100.000 EUR = 1 Punkt;
ab 300.000 EUR = 3 Punkte (Wichtungsfaktor 20);
Zwischenwerte werden linear interpoliert.

c) Büro/Unternehmen Wertungskriterium 3: Gebäudeautomation Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Technische Ausrüstung Gebäudeautomation
im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2016;
Es muss mindestens Leistungsphase 3, 5-6 und 8 erbracht worden sein; Projektgröße: die Baukosten der KG 480 müssen mindestens 25.000 EUR (brutto) betragen.
Wertung: Anzahl der Referenzen:
1 Referenz = 1 Punkt;
2 Referenzen = 2 Punkte;
ab 3 Referenzen = 3 Punkte (Wichtungsfaktor 40);
Wertung je Referenz und Bildung Mittelwert aus allen eingereichten Referenzen:
Technische Ausrüstung Neubau oder Sanierung, Gebäudeautomation:
Gebäude mit Gruppenräumen für Unterricht = 3 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Gruppenräumen = 2 Punkte /
Gebäude mit sonstigen Aufenthaltsräumen = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 40); Projektgröße
Baukosten der KG 480 brutto: 25.000 EUR = 1 Punkt;
ab 75.000 EUR = 3 Punkte (Wichtungsfaktor 20); Zwischenwerte werden linear interpoliert.

a) bis c): Die Referenzen aller Bewerbungen werden vergleichend bewertet.
Insgesamt können maximal 900 Punkte erreicht werden.
Es wird auf eine Nachkommastelle gerundet.
Qualifizierung für die 2. Phase des Verfahrens: Falls die Höchstzahl der Teilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 900
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Die Projektleitung muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Die Bauleitung muß eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in der Leistungsphase 8 nachweisen.

Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen folgende Berufsqualifikation nachweisen: Berufsbezeichnung "Ingenieur:in" und/oder "M.Sc." und/oder "B.Sc." und/oder "M.Eng." und/oder "B.Eng." und/oder "Techniker:in" und/oder "Meister:in"oder vergleichbar,
ebenso natürliche Personen, die über einen Befähigungsnachweis für die ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen verfügen, oder dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EUzur Änderung der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist, Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen
ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betraute Mitarbeiter:innen/Büroinhaber:innen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre müssen für HLSK und ELT jeweils mindestens 2 betragen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 Abs. 3 VgV, Vorlage vor Vertragsabschluss:
Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass der Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2.000.000 EUR bei Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR bei
sonstigen Schäden abzuschließen kann oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung
während der gesamten Vertragszeit unterhalten. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen,
dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Zuschlag auf das ErstangebotDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Nein
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Es gelten die vergaberechtlichen Regelungen über die Nachforderung, gem. § 56 VgV.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen abzugeben:
- 3A Teilnahmeantrag
- 124 LD Eigenerklärung zur Eignung
- Mustererklärung 1 o. 3 Landestariftreuegesetz - LTTG in der jeweils geltenden Fassung
-Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 8. April 2022 (5. Sanktionspaket gegen Russland)
- Die berufliche Qualifikation (Berufsabschluss, Berufserfahrung) u. der berufliche Werdegang sind nachzuweisen. Befähigung ist durch Kopien v. Zeugnissen, Zulassungsurkunden/Architektenausweis o.ä. nachzuweisen.

Unterlagen die auf Verlangen vorzulegen sind:
- Nachweis Berufshaftpflicht (Höhe s. Teilnahmeantrag)
- Die o.g. einzureichenden Unterlagen sind auch je Nachunternehmer und je Bietergemeinschaftsmitglied vorzulegen.

Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro (netto) wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Organisation, die Angebote entgegennimmtfolgende Anschrift:
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle -
Identifikationsnummer: DE_148926516
Internet-Adresse (URL): https://www.auftragsboerse.de
Postanschrift:
Postleitzahl / Ort: 76829 Landau in der Pfalz
NUTS-3-Code: DEB33
Land: Deutschland
Kontaktstelle: Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 19.05.2026
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05.05.2026 11:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://www.auftragsboerse.de
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19d2497e9fb-369591f14d1ba33c
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltfolgende Anschrift:
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle (die Unterlagen stehen ausschließlich zum Download zur Verfügung)
Identifikationsnummer: DE__148926516
Internet-Adresse (URL): https://www.auftragsboerse.de
Postanschrift: Waffenstraße 5
Postleitzahl / Ort: 76829 Landau in der Pfalz
NUTS-3-Code: DEB33
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird
auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen. § 160 GWB
lautet wie folgt:
"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur
auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an
dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine
Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei
ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden
ist
oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134
Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Identifikationsnummer: 000
Internet-Adresse (URL): https://mwvlw.rlp.de
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postleitzahl / Ort: 55116 Mainz
NUTS-3-Code: DEB35
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstelltOffizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
Identifikationsnummer: t:06341133023
Internet-Adresse: (URL) https://www.landau.de
Postanschrift: Waffenstraße 5
Postleitzahl / Ort: 76829 Landau in der Pfalz
NUTS-3-Code: DEB33
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Der Auftrag umfasst die Leistungen Fachplanung Technische Ausrüstung HLS und ELT gem. HOAI, Anlagengruppen 1-6 und 8, für die Generalsanierung und Erweiterung Paul-Moor-Schule, Landau in der Pfalz, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung sowie sonstiger erforderlicher Leistungen notwendig sind.
Es ist eine Beauftragung von Leistungen der LPH 1-9 vorgesehen.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders auch geeignet für Freiberufler, Besonders auch geeignet für Selbstständige
Geschätzter Wert ohne MwSt. (in Euro): 200.000,00 EUR
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 60

Verlängerungen und Optionen  
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die Vergabeplattform http://www.auftragsboerse.de eingereicht werden müssen.

Angebote/Teilnahmeanträge per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg dürfen nicht gewertet werden.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
ZuschlagskriterienQualitätskriterium
1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung, Beschreibung: 1.1 Besetzung des Projektteams, projektrelevante Erfahrung und Kompetenz der einzelnen Personen (Wichtung 30%); 1.2 Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Projektorganisation
(Wichtung 15%);, Gewichtung: 45,00
2. Qualitätsmanagement, Beschreibung: 2.1 Qualitätsmanagement, Terminplanung, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen,
vorgesehene Arbeitsweisen und Methodik; Abstimmung/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und weiteren Planungsbeteiligten (Wichtung 12,5%);
2.2 Kostenmanagement und Nachhaltigkeit, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen - Welche Aspekte der Aufgabenstellung
stellen aus Ihrer Sicht besondere Anforderungen an das Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und welche konkreten Denkansätze haben Sie dazu? (Wichtung 12,5%), Gewichtung: 25,00
Kostenkriterium
3. Honorar, Beschreibung: Das Honorar wird rechnerisch bewertet. 1. Das günstigste Honorar erhält die volle Punktzahl. 2. Die weiteren zu wertenden Angebote erhalten eine Punktzahl, die sich aus folgender Berechnung ergibt: Bruttopreis des günstigsten Honorarangebots multipliziert mit der vollen Punktzahl und dividiert durch den Bruttopreis des jeweils zu wertenden Angebots, gerundet auf zwei Nachkommastellen, Gewichtung: 30,00
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein